Arnhem / Niederlande - Duisburg / Ruhrbrücke

Internationaler Wanderweg

Niederlande - Deutschland

Er kann auch in mehreren Etappen begangen werden und ist 142,0 km lang. Die Wegezeichen X, die Hinweisschilder und Klebezeichen werden von ehrenamtlichen Wegemarkierern in beiden Laufrichtungen markiert.

Der Trackviewer wird bereitgestellt von www.GpsWandern.de.


Vom Wanderer unbedingt zu beachten:

Der Klompenweg ist nicht durchgehend mit dem Klompenzeichen markiert.
Die Streckenführung ist eine Aneinanderreihung bereits bestehender X Wanderwege.
Es wurden nur an markanten Punkten zusätzlich Klompenwegschilder angebracht.
Ab dem Grenzübertritt nach Deutschland wird zur weiteren Orientierung das Klebezeichen mit dem Klompen verwendet.

Die nachstehenden Zeichen bitte für die Orientierung nutzen:

X1   Arnheim (Zentralstation) - Trefff X13 Drevenack - 95,6 km
X13 Drevenack - Treff X14 Hünxe - 3,7 km
X14 Hünxe - Treff X19 Hünxe - 0,2 km
X19 Hünxe - Treff X11 Flugplatz Schwarze Heide - 7,5 km
X11 Flugplatz Schwarze Heide - Treff XR Duisburg - 34,0 km

Start und Verlauf

Beginn des Klompenweges in Arnheim.

Arnhem ist Hauptstadt der Provinz Gelderland, ca. 128.000 Einwohner. Große Einkaufsstadt mit Industrie und schönen Grünanlagen, die nach der Zerstörung im letzten Krieg wieder nach neuen Plänen aufgebaut wurde. Von der Station Arnheim (Hauptbahnhof) Amsterdamsweg führt der Klompenweg ostwärts der Bahntrasse entlang, bis wir kurz vor Westervoort die Ijssel überqueren.

Westervoort ist ein Ort südlich der Ijssel an der Stadtgrenze von Amheim mit ca. 8.000 Einwohnern. Der Klompenweg führt weite Strecken über Deichwege. Er berührt die Ortschaften Pals, Huissen, Groessen, Oud Zevenaar. Zevenaar ist ein Ort mit ca. 27.000 Einwohnern. Zu ihm gehört auch Babberich. Der Ort ist Einkaufszentrum. Er erfüllt eine zentrale Funktion. Zwei Windmühlen sind dort noch in Betrieb. Während im Ort Oud Zevenaar eine Kirche aus dem Jahre 1454 erwähnenswert ist, finden wir in Babberich das Kasteel Hals-Af, ein Wasserschloß. Der Grenzübertritt findet südostwärts Babberichs an der B 8 an einer offiziellen Zollstelle statt.

Elten ist Ortsteil von Emmerich und liegt am Fuß des Eltenberges, der mit 82 m die höchste Erhebung am Niederrhein ist. Die 1.000jährige St.Vitus Kirche ist weithin sichtbar. Man genießt von dort oben einen großartigen Ausblick, Emmerich hat ca. 30.000 Einwohner und wurde nach dem Krieg wieder aufgebaut. Über die Rheinpromenade führt der Klompenweg. Man hat von hier eine herrliche Aussicht auf den Rhein sowie auf die längste Hängebrücke Deutschlands.

Rees ist ein ehemaliger Fischerort,der ebenfalls stark zerstört war Reste mittelalterlicher Stadtmauern sind an der Rheinseite noch erhalten. An weiten Altrhein-Armen vorbei führt uns der Klompenpfad in den Diersfordter Forst, wobei Schloss Diersfordt mit einer Rokkoko-Kapelle 400 m seitwärts vom Weg liegt.

Das NSG (Naturschutzgebiet) "Schwarzes Wasser" ist ein wertvolles Biotop und bietet vielen Wasservögeln sowie seltenen Pflanzen Platz.

Wesel wurde im letzten Krieg fast gänzlich zerstört. Die frühere Hansestadt an der Lippemündung war preußische Festung . Die Willibrord Kirche ist wieder hergestellt. Der Westturm stammt noch aus dem Jahre 1450. Nördlich der Lippe führt unser Weg zum Schloss Schwarzenstein, Zentrum der Schleppjagd. Der Wanderweg geht teilweise über einen seit Alters bestehenden Römerweg und durch den Ort Drevenack. Beim Treidel-Schifferdorf Krudenburg überqueren wir die Lippe und gelangen nach Hünxe In der dortigen Kirche hängen noch 300 Jahre alte Wolfsnetze. Sie wurden bis 1800 hier noch gebraucht, um Viehräuber zu fangen. Der Kirchhellener Forst wird durchwandert. Bei Grafenmühle kommen wir über einen Erholungsschwerpunkt am Rande des Ruhrgebietes. Bottrop wird bald erreicht. Durch den Stadtpark mit Overbeckshof kommen wir durch eine Grünzone entlang der Eisenbahn in den Revierpark Vonderort.

Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat diese Einrichtung für die Bevölkerung des Ruhrreviers geschaffen. Vielfältige Freizeitmöglichkeiten werden hier angeboten. Bald wird die Emscher gequert, und auf einem Treidel-Pfad entlang des Rhein-Herne-Kanales, vorbei an Oberhausen mit seinem Schloss Lirich, mit seiner Schleuse und Obermeiderich erreichen wir das Ruhrtal.

Duisburg ist eine große Stadt mit über 500.000 Einwohnern und dem größten Binnenhafen Europas. Der Klompenweg endet am Ruhrufer unterhalb der Brücke und der Wanderer kann auf dem XR (Ruhrhöhenweg) weiter in den Duisburg-Mülheimer-Stadtwald, oder weiter, wandern. Am Zoo beginnt die Hauptwanderstrecke 30, weiter östlich gehen in Essen die Hauptwanderstrecken 29, 28, 20 und 4 ab, die entweder in das Bergische Land oder ins Sauerland führen.